Das Razer Book 13 im Test – Sollte man das Notebook kaufen?

 

Das Razer Book 13 im Test – Sollte man das Notebook kaufen?

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Mit dem Razer Book 13 bringt Razer erstmals ein Notebook auf den Markt, dass sich explizit an Business-User richtet. Bisher hatte Razer mit der Blade-Serie vor allem Gamer im Fokus, die auch hin- und wieder Office-Arbeiten auf Ihrem Notebook verrichten. Um wirkliche Business-Laptops handelt es sich bei den Geräten aus der Blade-Reihe allerdings nicht. Deshalb nehmen wir das Razer Book 13 genauer unter die Lupe und untersuchen, welche Vorzüge das Notebook im Arbeitsalltag zu bieten hat. Genaueres verraten wir euch in diesem Artikel.

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick

Unser Testgerät ist 29,6 cm breit, 19,9 cm tief und 1,5 cm hoch. Insgesamt bringt das Notebook 1,4 kg auf die Waage. Das Display misst 13,4 Zoll und bietet eine Auflösung von 1920×1200 Pixeln. In unserem Testmodell arbeitete ein Vierkern-Prozessor von Intel – der Intel Core i7 1165G7 mit einem Basistakt von 2,8 GHz und einem Turbo-Boost bis zu 4,7 GHz. Die CPU wird von 16 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. In unserem Modell ist zudem eine 256 GB SSD-Festplatte für Daten und Anwendungen verbaut.

 

Schlankes Notebook mit edlem Design

Das Razer Book 13 hat ein recht kantiges Design, das schlicht aber dennoch elegant wirkt. Das silberne Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, welches sich als sehr robust erweist. Als Blickfang wurde das reflektierende Razer-Logo auf dem Displaydeckel platziert. Die Oberfläche fühlt sich angenehm an und zeugt von der hohen Verarbeitungsqualität des Geräts. Mit 1,4 kg zählt das Razer Book 13 zu den leichteren Notebooks auf dem Markt. Aufgrund der Dicke von 1,5 cm ist es außerdem einfach zu transportieren und eignet sich somit hervorragend für mobiles Arbeiten.

Das gibt es selten – Ein Notebook-Display im 16:10-Format

Beim Touchscreen handelt es sich um ein entspiegeltes 13,4-Zoll-WUXGA-IPS-Display mit einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln. Das etwas höhere Seitenverhältnis eignet sich besonders für die Anzeige von Textdokumenten oder Browserfenstern. Mit einer Pixeldichte von 168 dpi wird der Bildschirminhalt schön klar und scharf dargestellt. Gemessen am Preis könnte es aber ein paar Pixel mehr vertragen. Durch die 100%-ige sRGB-Abdeckung eignet sich der Monitor zudem gut für die Bildbearbeitung. Die maximale Helligkeit liegt mit rund 550 cd/m² in einem sehr guten Bereich, so dass der Laptop auch im Freien problemlos eingesetzt werden kann. Auch für den Office-Einsatz ist das Display sehr gut geeignet.

 

Hier eine kurze Übersicht zu den weiteren Leistungswerten des Displays:

 

  • Gemessenes Gamma: 2.2
  • Kontrast bei maximaler Helligkeit: 1678:1
  • Nativer Weißpunkt: 6300 K;
  • Schwarz bei max. Helligkeit: 0,23 cd/m2

Business-Anwender und Gelegenheits-Gamer aufgepasst!

Auch die Performance lässt nichts zu wünschen übrig. Für diese ist der 4-Kern-Prozessor Intel Core 7 1165G7 verantwortlich, welcher mit bis zu 4,7 Gigahertz arbeitet. Hinzu kommen 16 GB DDR-4-Arbeitsspeicher, welcher auf bis zu 32 GB erweiterbar ist. So lassen sich Office-Arbeiten, Video-Streaming oder die Wiedergabe von Musik auch problemlos gleichzeitig erledigen. Auch aktuelle Spiele können in HD mit mittleren oder in Full-HD mit niedrigen Grafik-Einstellungen gespielt werden.

 

Beleuchtete Tastatur Razer Book 13
Die beleuchtete Tastatur des Razer Book 13

Da in unserem Testgerät jedoch nur der integrierte Intel-Iris-XE-Grafikchip verbaut war, sollten beim Gaming keine Vergleiche mit den Blade-Modellen des Herstellers gezogen werden. Trotzdem bietet Intels Iris-XE-Chipsatz im Vergleich zu anderen integrierten Grafikchips eine sehr gute Leistung. Mit der NVME-SSD-Festplatte startet und reagiert das vorinstallierte Betriebssystem Windows 10 Professional sehr zügig. Hier steht der Produktivität nichts im Wege. Der einzige Nachteil ist, dass der Speicherplatz mit 256 GB sehr knapp ausfällt. Hier muss man ggf. nachrüsten.

 

In Bezug auf die Geräuschentwicklung ist das Notebook im Idle-Betrieb weitgehend lautlos. Er bleibt auch bei Volllast relativ leise. Die Temperatur an der Unterseite überschreitet nie die 50 Grad-Marke.

Tastatur, Lautsprecher und Kamera

Die Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung überzeugt in puncto Layout, Druckpunkt und Tastenhub. Das Tippen fühlt sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr angenehm an, auch bei längeren Texten. Das integrierte Touchpad erweist sich als reaktionsschnell und präzise und ist – gemessen am Gehäuse – recht groß.

 

Die Tastatur wird von zwei Lautsprechern auf der linken und rechten Seite flankiert, welche für ein Notebook einen recht guten Stereo Sound liefern. Allerdings ist der Bass etwas schwach, weshalb wir die Verwendung von Kopfhörern oder externen Lautsprechern für ungetrübten Musikgenuss empfehlen. Für Videotelefonate reichen die verbauten Boxen wiederum locker aus.

 

Die Qualität der integrierten Webcam lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Das Bild ist klar, hell und kontrastreich. So ist man für jedes Business-Meetings gut gerüstet. Auch die Aufnahmequalität des Mikrofon hat uns überzeugt. Sie ist definitiv besser als die des XPS 13.

 

Bemerkenswert dünn – Das Razer Book 13

Anschlüsse und Akku

Zum Laden oder zur Display-Übertragung können zwei Thunderbolt 4-Ports genutzt werden. Außerdem gibt es einen USB-A-3.1-Anschluss, einen HDMI 2.0-Port, einen Micro-SD-Kartenleser sowie eine Audiobuchse. Trotz des handlichen Formats ist hier also einiges geboten. Für die drahtlose Datenübertragung stehen Bluetooth 5.1 und Wi-Fi 6 bereit. Gerade in Anbetracht der Business-Ausrichtung wäre allerdings ein LAN-Anschluss oder ein Smartcard-Reader schön gewesen.

 

Werfen wir einen Blick auf die Akkuleistung. Das Notebook hält bei mittlerer Bildschirm-Helligkeit bis zu 13 Stunden bei einer Mischung aus Surfen und Videostreaming durch. Das entspricht fast zwei Arbeitstagen – absolut großartig! Dank der neuesten Thunderbolt-4-Technologie benötigt der Akku zudem nur etwa eineinhalb Stunden, um vollständig geladen zu werden.

 

Das Gerät verfügt zudem über 3 Energie-Modi: Ausgeglichen, Batteriesparend und High Performance. Der High-Performance-Modus ist super beeindruckend, vor allem wenn man die Taktraten genauer unter die Lupe nimmt. Hier schraubt das Notebook den CPU-Takt kurzzeitig auf bis zu 3,8GHz, um sich dann bei gleichmäßigen 3,5GHz einzupendeln. Das Verrückte ist, dass der ausgeglichene Modus nahezu die gleiche Leistung bringt und dennoch weniger Akkuleistung benötigt. Dennoch gefällt uns, dass Razer ein wenig zwischen den Modi differenziert hat. Der Batteriesparende Modus senkt die Taktraten um etwa 500 MHz, was aber dennoch noch nicht schlecht ist, wenn man bedenkt, dass der Core i7 1165G7 dann weiterhin mit über 3 GHz taktet.

Unser Fazit zum Razer-Notebook

Das Razer Book 13 WUXGA überzeugt mit einem robusten Gehäuse, einem hellen Display sowie leistungsstarker Hard- und Software. Lediglich die Displayauflösung und die Konnektivität könnten aufgrund der Office-Ausrichtung etwas höher sein. Im Gegenzug erweisen sich die komfortable Größe und die exzellente Akkulaufzeit als nahezu unschlagbar, besonders für mobiles Arbeiten. Wer ein schickes Notebook mit ordentlich Power für den Office-Einsatz und gelegentliches Gaming sucht, findet im Razer Book 13 den passenden Begleiter.

 

 


 

Vorteile

Vorteil - Notebook - Razer Book 13 - Preis Sehr gute Leistungswerte
Vorteil - Notebook - Razer Book 13 - Kaufen Extrem leicht (1,4 kg)
Vorteil- Notebook - Razer Book 13 - Release Hervorragende Akkulaufzeit
Vorteil - Notebook - Razer Book 13 - Test Ordentliches Display

Nachteile

Nachteil - Notebook - Razer Book 13 - Review Fehlender LAN-Port und SD-Karten-Slot
Nachteil - Razer Blade Stealth 13 SSD mit nur 256 GB

 


 

Bewertung:
Produktdetails

 

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