Dell XPS 13 – Leistungsstarkes 13,3-Zoll-Notebook mit InfinityEdge Display

Schickes Notebook im Test
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Vorteil Schlankes, leichtes Design
Vorteil Starke Leistungswerte
Vorteil Wunderschönes 4K-Display
Vorteil Kleine, aber gute Webcam
Nachteil Akkulaufzeit unter
 Durchschnitt

Dell hat eines der besten Notebooks noch besser gemacht

Ausgerüstet mit einem modernen Intel Core Prozessor der 10. Generation ist das aktuelle Dell XPS 13 noch schneller und leistungsfähiger denn je.

 

Die Kombination aus einem 4K-Display und einer stromfressenden CPU führt jedoch zu einer Akkulaufzeit von knapp 8 Stunden, was für mobile Profis nachteilig sein kann. Wenn Sie mehr Ausdauer benötigen, empfehlen wir Ihnen das 1080p-Modell, das bei unserem Akkutest mehr als 12 Stunden durchgehalten hat. In Bezug auf Design und Leistung gehört das XPS 13 nach wie vor zu den Besten seiner Klasse.

Dell XPS 13 Preis- und Konfigurations-Optionen

Das Dell XPS 13 (Ausführung für rund 2000,- €) ist vollgepackt mit Leckerbissen, darunter die erwähnte 1,8-GHz Intel Core i7-8565U CPU mit 16 GB RAM, eine 1 TB PCIe SSD, eine Intel UHD 620 Grafikkarte und ein 4K Touchscreen.

 

Das günstigere Basismodell (rund 1.100,- €) reduziert die Leistung jedoch deutlich mit einer Intel Core i3 CPU, 4 GB RAM, einer 128 GB SSD, einem Intel UHD 620 Grafikprozessor und einem 1920 x 1080 berührungslosen Display.

Design

Roségold? Das war eine beliebte Farbe für Notebooks in 2018. 2019 ist offiziell das Jahr von „Frostsilber“ und „Polarweiß“. Dell hat das Farbschema grundlegend überarbeitet. Die Außenflächen aus eloxiertem Aluminium erstrahlen in einem edlen Silber.

 

Das Innendeck des Geräts besticht durch edle weiße Farbe (alternativ ist auch eine schwarze Variante erhältlich). Es behält außerdem das Glasfasergewebe früherer Modelle bei, welches sich als optisch ansprechend und gleichzeitig robust erwiesen hat. Das makellose Weiß setzt sich in Richtung des Displays fort und umreißt die dünnen Ränder des InfinityEdge-Bildschirms. Folgt man der Umrandung, stellt man fest, dass die Webcam vom unteren Rand zurück zu ihrem angestammten Platz in der Mitte oben gewandert ist (mehr dazu später).

 

Mit 11,9 x 7,8 x 0,3~0,5 Zoll ist der 1,2-Kilo-Laptop eine schlanke Schönheit. Mit einer Dicke von 0,6 Zoll sehen das Apple MacBook Pro 13 Zoll (mit Touchbar), Razer Blade Stealth und Microsoft Surface Laptop 2 im Vergleich dazu klobig aus. Das MacBook Pro und Stealth (beide ca. 1,3 Kg) sind definitiv schwerer, während das Surface Laptop 2 nur ein paar Gramm leichter ist.

 

Zudem gilt wohl: „Klein, kleiner, am kleinsten, EVAR-Webcam“. Nein, im Ernst, das ist die kleinste Webcam von Dell. Als Reaktion darauf, dass die Webcam der letzten Version des XPS 13 aufgrund ihrer Position am unteren Bildschirmrand höhnisch „Nosecam“ genannt wurde, hat Dell eine eigene Webcam entwickelt und sie wieder dorthin verschoben, wo sie hingehört.

Ports

Das XPS 13 hat nicht viele Ports, dafür kann man aber einiges mit ihnen machen. Die zwei Thunderbolt 3 Ports auf der linken Seite und der UBC Type-C Port auf der rechten Seite sind alle in der Lage, das Notebook zu laden und können als Mini DisplayPorts fungieren, wenn Sie das System an einen größeren Monitor anschließen möchten.

 

Auf der rechten Seite befindet sich dann noch eine microSD-Karte zur Erweiterung des Speichers und auf der linken Seite der Headset-Anschluss zum Musikhören und der Keilriegelschlitz zum Sichern des Laptops.

Display

Mann, oh Mann, die Displayblende! Dell ist dank seines InfinityEdge-Designs weiterhin führend bei der Herstellung der schlanksten Blenden. Der obere Rand ist nur ein wenig dicker als normal, um die Webcam aufzunehmen, aber nicht so sehr, dass man es wirklich bemerken würde.

 

Sie werden diesen kleinen Makel allerdings schnell vergessen, wenn Sie den Bildschirm betrachten. Er produziert ein äußerst üppiges Farbspiel. Während ich die beeindruckenden Bilder des Dokumentarfilms „Samasara“ auf dem XPS 13 ansah, war ich besonders von den schillernden Goldfarben und den leuchtenden Rottönen beeindruckt. Die Details sind so wunderbar scharf, so dass ich die tiefen Risse in den alten Steinstatuen sehen konnte.

 

Das wunderschöne Farbschauspiel ist auf die Fähigkeit des Displays zurückzuführen, 119 Prozent des sRGB-Gamuts wiedergeben zu können. Mit durchschnittlich 0,0375 cd/m² ist das Display des XPS 13 sehr hell und überstrahlt sprichwörtlich den Durchschnitt von 0,0318 cd/m² sowie die 0,0346 cd/m² des Razer Blade Stealth und die 0,0321 cd/m² des Microsoft Surface.

Audio

Auch die seitlichen Lautsprecher des XPS 13 erwiesen sich als angenehme Überraschung. Der Laptop schaffte es, mein mittelgroßes Hotelzimmer mit einem lauten, klaren Ton zu durchfluten. Als ich Janelle Monae’s „Can’t Live Without Your Love“ hörte, war der Raum erfüllt von ihrer wunderbaren Stimme. Auch ein Test mit „Can You Stand the Rain“ von New Edition hörte sich sehr gut an, ebenso wie Guns N‘ Roses „November Rain“.

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur des XPS 13 sieht sehr edel aus, besonders wenn die Hintergrundbeleuchtung aktiviert ist. Beeindruckender ist jedoch das Tippgefühl. Und dank der 63 Gramm Betätigungskraft (60g ist unser akzeptiertes Minimum) ergab sich trotz des geringen Hubs der Tasten ein gefühlt satter Tastenanschlag.

 

Das 4,1 x 2,3 Zoll große Präzisions-Touchpad ist sowohl schnell als auch präzise und hält stehts Schritt bei der Webseiten-Navigation, Pinch-Zoom und Zwei-Finger-Scrolling.

Leistung

Das XPS 13 hat einen extra Schuss Power in Form eines Performance Chasers erhalten. Bewaffnet mit einem der neuen Whiskey Lake Chips von Intel, der Core i7-8565U CPU mit 16GB RAM, ließ mich der Laptop „Black Mirror“ streamen, „Bandersnatch“ auf Netflix öffnen und außerdem 25 Google Chrome-Tabs, unter anderem mit einem Twitch-Stream, Tweetdeck und einem YouTube-Video ausführen. Der XPS 13 hatte keine Mühe und arbeitete ohne jegliche Verzögerung.

 

Das Notebook konnte sich auch bei unseren Leistungs-Benchmarks behaupten und erreichte 14.936 Punkte beim Geekbench 4, der die Gesamtleistung misst. Das reichte aus, um den Premium-Laptop-Durchschnitt von 12.407 Punkten sowie die 12.676 vom Surface Laptop 2 (Intel Core i5-8250U) zu übertreffen. Allerdings erreichte der Razer Blade Stealth, der auch über einen Core i7-8565U verfügt, 15.878 Punkte, während das MacBook Pro und seine 10. Gen Intel Core i7 CPU 17. 348 Punkte lieferten.

 

Als wir den Excel Spreadsheet Macro-Test durchführten, brauchte das XPS 13 1 Minute und 10 Sekunden, um 65. 000 Namen und Adressen zu verknüpfen und übertraf damit den Durchschnitt der Premium-Kategorie von 1:31 Minuten. Der Surface Laptop 2 und das MacBook Pro liegen mit 1:15 bzw. 1:16 nicht weit zurück.

 

Die 1 TB PCIe SSD des XPS 13 brauchte 9 Sekunden, um 4,97 GB Multimedia-Dateien zu kopieren. Das entspricht einer Übertragungsrate von 565 Megabyte pro Sekunde, was locker ausreicht, um den Durchschnitt von 529,7 MBit/s zu übertreffen. Weder der Stealth noch der Surface Laptop 2 können hier mit ihren 512GB PCIe M. 2 NVMe SSDs  (254 und 203 MBps) mithalten. Nur das MacBook und seine 256 GB SSD mit 2. 519 MB/s erweisen sich hier als konkurrenzlos.

 

Beim Handbrake-Benchmark konvertierte der XPS 13 ein 4K-Video in 19 Minuten und 20 Sekunden auf 1080p. Es reichte aus, um den 21:54 Durchschnitt und den 20:34 des Stealth zu übertreffen. Aber der Surface Laptop 2 und das MacBook Pro waren mit 17:30 bzw. 14:47 Minuten dann doch schneller.

 

So leistungsstark der Whiskey Lake Prozessor auch ist, erwarten Sie bitte nicht, dass Sie mit dem Intel UHD 620 Grafikprozessor des XPS 13 grafisch anspruchsvolle Spiele wie Battlefield V oder Destiny 2 spielen können. Ältere oder weniger anspruchsvolle Spiele können allerdings mit einer akzeptablen Framerate ausgeführt werden. Das Notebook erreichte im Dirt 3 Benchmark 88 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 1920 x 1080. Damit wurden das MacBook Pro (Intel Iris Plus 655) und das Surface Laptop 2 (Intel UHD 620 Graphics GPU) mit 47 und 82 fps übertroffen. Allein der Stealth mit seiner dedizierten Nvidia GeForce MX 150 GPU erreichte 164 fps.

Akkulaufzeit

Wenn Sie Wert auf einen ausdauernden Akku legen, sollten Sei zur Variante mit dem Full-HD-Bildschirm greifen und auf einen 4K-Bildschirm verzichten. Die Kombination aus der hohen Auflösung und dem Stromverbrauch des Whiskey Lake raubt viel Akkuleistung.

 

Unser Test mit der 4K-Variante dauerte nur 7 Stunden und 50 Minuten (Laptop Mag Battery Test – kontinuierliches Websurfen über Wi-Fi mit 0,0150 cd/m²). Das liegt deutlich unter dem Premium-Laptop-Durchschnitt von 8 Stunden und 30 Minuten. Das Stealth hat sich mit einer Zeit von 8 Sunden und 5 Minuten etwas besser entwickelt, während das MacBook Pro und Surface Laptop 2 mit Zeiten von 8 Stunden 43 Minuten bzw. 9 Stunden 22 Minuten sehr gute Ergebnisse erzielen.

Fazit

Die letzte Version des Dell XPS 13 war bereits ein großartiger Laptop und Dell hat ihn um einige sehr gute Verbesserungen ergänzt, damit es unser beliebtestes ultraportables Notebook bleibt. Der Intel Whiskey Lake Prozessor unterstreicht den Status des XPS 13 als mobiles Kraftpaket. Zudem ist das farbintensive 4K-Display perfekt für die Wiedergabe von Videos geeignet. Besonders gut gefällt uns die außerdem die winzige Webcam, welche die „Nosecam“ endlich abgelöst hat.

 

Auch wenn die Akkulaufzeit des 4K-Display-Modells etwas besser sein könnte, ist das Dell XPS 13 weiterhin ein absolutes Spitzen-Gerät.

 

Produktdetails

 

Bewertung:
[Gesamt: 5   Durchschnitt:  5/5]

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