Call of Duty 2021: Sledgehammer wohl diesjähriges Entwicklerstudio

 

 

Dass es dieses Jahr wieder einen neuen Teil der Call of Duty Reihe geben wird, überrascht wohl wenig. Wie üblich ist lange Zeit während der Entwicklung geheim, welches Studio in welchem Jahr ihren Teil der Serie veröffentlicht. Ein namhafter Insider verrät jetzt, dass wer Call of Duty 2021 veröffentlicht.

 

Call of Duty 2021

 

Generell wechseln sich bei der Veröffentlichung der einzelnen CoD-Teile die Entwicklerstudios ab. In den letzten zwei Jahren sind die Spiele über Infinity Ward und Treyarch erschienen. Ein erstes Indiz, dass Mal wieder Sledgehammer Games ein Spiel herausbringt? Insider „ModernWarzone“ ist sich jedenfalls sicher. In der Vergangenheit konnte er durch verschiedene Leaks vor öffentlicher Ankündigung mit seinem Insiderwissen überzeugen.

 

Jetzt sei sich der Insider zu 100% sicher, dass Sledgehammer Games das diesjährige Call of Duty entwickeln. Wie üblich, haben die Entwickler zu dieser Behauptung keine Stellung bezogen.
Welches Setting das neue Spiel haben könnte, weiß jedoch noch keiner so recht. Bisher arbeitete das Studio an den Teilen „Advanced Warfare“ und „World War 2“. Beide kamen in der Community nicht optimal an. Weiterhin unterstützte Sledgehammer Games in gewissem Umfang auch bei der Entwicklung des sehr erfolgreichen „Modern Warfare 3“. Der Rekordteil aus 2020 der Serie war der erfolgreichste Titel der Call of Duty-Reihe, wie Activision Blizzard kürzlich bestätigte.

 

Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Details zum diesjährigen Call of Duty folgen. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sledgehammer Games tatsächlich an dem Titel arbeitet.

 

 

Gastautor: Jonas von GameGeneral.de

 

Corona-Pandemie – Wie man mit Oma und Opa in Verbindung bleibt

Video Chat mit der Großmutter

 

 

Die Pandemie hat uns alle hart getroffen, besonders wenn es darum geht, die Verbindung mit den Menschen, die wir lieben, aufrechtzuerhalten. Glücklicherweise gibt es hierfür technische Lösungen, wie Messenger und Videochats. Es ist sogar möglich, sich gemeinsam Filme ansehen – auch wenn man räumlich voneinander getrennt ist.

 

Video Chat mit der Großmutter

 

Allerdings kann es eine besondere Herausforderung sein, wenn man mit jemandem in Kontakt bleiben möchte, der technisch nicht so versiert oder aufgrund seines Alters oder seiner Lebensumstände anderweitig eingeschränkt ist. Kürzlich schrieb mir ein Freund über sein Dilemma:

 

„Kennst Du eine Möglichkeit, wie wir eine Videokonferenz mit unserer Mutter einrichten und dabei auch Videos (YouTube) zu ihrer Lieblingssendung zu streamen können?

 

Leider müssen wir unsere Mutter in einem Seniorenheim unterbringen, da sich ihre Demenz verschlimmert hat. Aus Sorge um ihre Sicherheit haben wir ein Heim gewählt, das großen Wert darauf legt, die Bewohner vor einer COVID-Infektion zu schützen, indem man die Besuchsmöglichkeiten stark einschränkt.

 

Meine Geschwister und ich leben zudem nicht in der gleichen Stadt wie meine Mutter; daher würden wir gerne per Videochat Kontakt zu Ihr halten. Die Seniorenbetreuung hat uns jedoch bereits mitgeteilt, dass Tablets, Notebooks etc. im Voraus eingerichtet werden müssen. Die Pfleger*innen können schließlich keinen technischen Support leisten. Unsere Mutter ist aber kognitiv kaum mehr in der Lage ein Tablet zu bedienen.“

Mein Tipp: Ein Smart-Display

Ich bin froh, dass mein Freund mir so ausführlich über seine Problem berichtet hat. Das hat mir wiederum sehr geholfen, als ich über eine passende Lösung nachdachte. Ich glaube, eine Möglichkeit gefunden zu haben, diesen Herausforderungen zu begegnen. Aber lasst uns erst kurz die wichtigsten Punkte durchgehen.

 

Was auch immer für ein technisches Hilfsmittel man nutzt, um mit Verwandten im Pflegeheim in Verbindung zu treten; es muss etwas sein, das absolut einfach zu bedienen ist. Da die Mitarbeiter des Seniorenheims das Gerät nicht bedienen, sondern es nur an die Stromversorgung anschließen, wäre ein Notebook schon mal ungeeignet. Irgendjemand müsste dieses schließlich hochfahren und entsprechende Programme starten. Ich bezweifle, dass man einen Laptop rund um die Uhr im Zimmer des Angehörigen laufen lassen möchte. Sobald etwas nicht funktioniert, müssten die Heimmitarbeiter bei der Fehlersuche helfen, was viele Pflegeeinrichtungen verständlicherweise ablehnen.

 

Man könnte ein Smartphone aufstellen und sich in einen Videochat einwählen. Aber das wäre ein furchtbar kleines Bild, womit sich ältere Leute entsprechend schwer tun. Ein Tablet scheint besser geeignet. Aber ich denke, es gibt eine noch bessere Lösung: Ein Smart-Display, z.B. den Nest Hub Max von Google. Hier handelt es sich im Grund um ein Display zur Steuerung eines Smarthomes. Solche Geräte sind sehr einfach und benutzerfreundlich gestaltet und lassen sich auch wie ein Tablet nutzen.

 

Wenn man ein solches Display einmal angeschlossen und eingerichtet hat, arbeitet es ziemlich autark. Es aktualisiert sich bei Bedarf selbst, stellt die Verbindung zum Internet wieder her, falls es einmal ausfällt, und die meisten Fehler lassen sich durch eine kurzzeitige Trennung vom Stromnetz beheben. Das entspricht genau dem, was die Mitarbeiter der Einrichtung tun können, falls dies nötig sein sollte.

Was man beachten muss

Es gibt jedoch eine kleine Besonderheit, die man beachten sollte, wenn man das Smart Display von Google einrichtet. Bevor man es im Seniorenheim aufstellt, benötigt man eine Telefonnummer, die man damit verknüpfen kann (z.B. in Form einer Pre-Paid-SIM-Karte). So ist es möglich den Smart-Screen mit Google Duo zu nutzen. Am besten richtet man hierfür ein neues Google-Konto ein, hängt eine Google Voice-Telefonnummer an und fügt diese einem eigenen Google-Konto als Mitglied des Haushalts hinzu (damit man das Smart Display aus der Ferne steuern kann).

 

Wenn der bzw. die Angehörige nicht in der Lage ist, Anrufe selbst zu beantworten, hat man zwei Möglichkeiten, Videochats zu starten. Man kann in der Google Home-App eine Routine für das Konto des Angehörigen einrichten, die bei Aktivierung die eigene Telefonnummer anruft oder die Nummer, die man mit Google Duo verwendet. Hierbei kann man auch die integrierte „Kamera“-Funktion in der Google Home-App verwenden, um einen Live-Feed vom Smart-Display abzurufen.

 

Ich selbst mag den Google Duo-Ansatz, da ich denke, dass dies eine recht elegante Lösung ist. Und ich bin mir sicher, dass es auch Möglichkeiten gibt, einen Gruppen-Videochat einzurichten, wenn man sich in die Thematik tiefer eingearbeitet hat.

 

Wem das alles etwas verwirrend vorkommt, für den gibt es auf Reddit eine fabelhafte Anleitung. Es muss natürlich nicht das Smart-Display von Google sein. Man kann auch ein Amazon-Display verwenden. Die neue „Care Hub“-Funktion von Amazon bietet viele gute Funktionalitäten.

 

Das einzige größere Problem, auf das man stoßen könnte, ist das Seniorenheim. Dieses könnte sich weigern, ein Gerät zuzulassen, das von außen aktiviert und gesteuert werden kann. Außerdem sollten man das intelligente Display so weit wie möglich sperren, um die Möglichkeit zu verringern, dass jemand anderes es auslöst.

 

Somit handelt es sich um keine perfekte Lösung, aber die beste, die ich kenne und die am wenigsten Arbeit macht.

 

Homeschooling – Die besten Apps & Websites für den Unterricht zu Hause

 

 

homeschooling photo

 

Vor dem Frühjahr 2020 war der Begriff „Homeschooling“ ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Eltern, die die Ansicht vertraten, dass staatliche Schulen unzureichend wären oder sich auf falsche Vorstellungen stützten, galten als kleine Randgruppe. Aber spätestens mit den durch Corona verursachten Schulschließungen in diesem Frühjahr war unsere Gesellschaft unweigerlich mit der Herausforderung des Homeschooling konfrontiert.

 

Schüler müssen über Wochen von zuhause aus lernen. Dabei wird deutlich, dass es niemals möglich sein wird, Lehrkräfte zu ersetzen. Trotzdem können motivierte Erziehungsberechtigte zumindest teilweise dabei unterstützen, fehlenden Präsenzunterricht auszugleichen. Aber wie so oft, ist aller Anfang schwer. Viele Eltern nutzen praktische Helfer, um ihren Schützlingen eine pädagogische Unterstützung bieten zu können. Es gibt immer mehr hilfreiche Websites und Anwendungen, die Homeschooling sehr gut unterstützen.

 

homeschooling welche länder
Lern-Apps im Google Play Store

Ein kurzer Blick in den Play Store von Google oder Apples App Store offenbart eine Vielzahl von interaktiven Lern-Apps. Aber können diese wirklich den herkömmlichen Schulunterricht ersetzen? Dies lässt sich mit einem „Jain“ beantworten. Zwar gibt es Apps und Websites, die relevante Bildungsinhalte bieten. Damit allein ist es aber nicht getan. Dem eignen Kind einfach das Smartphone mit der passenden Lern-App in die Hand zu drücken, ist der gänzlich falsche Weg. Das hat nichts mit Schule bzw. Unterricht zu tun.

 

Sicher, diese Apps bieten eine Menge Wissen und Trainingsmöglichkeiten. Aber es ist nicht nur der Inhalt, der zählt. Vor allem die Pädagogik spielt beim Lernen eine tragende Rolle. Dies gilt besonders für junge Lernende. Man sollte sich also immer der Tatsache bewusst sein, dass man auch mit den ausgefeiltesten Lern-Apps niemals einen Lehrer ersetzen kann. Dennoch sind Homeschooling-Anwendungen besser als nichts.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Natürlich sollte Ihr Kind nicht einfach unstrukturiert mit dem Lernen anfangen. Es ist wichtig, immer den Lernplan im Blick zu behalten. Leider hat der Lockdown Anfang 2020 gezeigt, dass nicht alle Lehrer auf eine funktioneirende Zusammenarbeit mit den Eltern bedacht sind.

 

Viele Eltern wussten einfach nicht, welchen Lehrstoff sie ihren Kindern vermitteln müssen. Im Rahmen des Homeschoolings empfiehlt sich deshalb ein Blick auf die Website der Kultusministerkonferenz. Diese setzt sich aus den Kultus- und Bildungsministern*innen der 16 Bundesländer zusammen.

 

Auf der Website werden nicht nur Homeschooling-Angebote vorgestellt, sondern auch spezifische Informationen über die Besonderheiten in den einzelnen Bundesländern aufgezeigt. Schließlich ist Bildung in Deutschland Ländersache. Glücklicherweise verlinkt die Seite direkt zu den einzelnen Onlineplattformen der Bundesländer. So kann man sich schnell hinsichtlich der Besonderheiten im eigenen Bundesland einen Überblick verschaffen.

 

erfahrungen mit fernunterricht
Website der Kultusministerkonferenz

Aber das ist noch nicht alles. So kann man sich auch die verschiedenen Apps ansehen, die von den Kultusministerien für das Homeschooling empfohlen werden. Viele dieser Angebote überzeugen nicht nur mit hochwertigen Inhalten.

 

Es gibt auch einige Apps, mit welchen sich der gesamte Lernprozess strukturieren und planen lässt. einn großer Vorteil besteht zudem darin, dass viele dieser Apps in Zeiten geschlossener Schulen kostenlos zur Verfügung stehen. Scoyo oder Learnattack können hier als Beispiele genannt werden. Abgesehen davon gibt es auch einige Produkte, die grundsätzlich kostenlos genutzt werden können. Hier ist die Lern-App ANTON einer der bekanntesten Vertreter.

Nicht alles, was Geld kostet, ist unbedingt besser

Aber Achtung: Nur weil eine Lern-App kostenpflichtig ist, bedeutet das nicht automatisch, dass sie besser ist als eine kostenlose Alternative. Als bestes Beispiel kann hier wieder ANTON angeführt werden. Obwohl diese App keinen Cent kostet, verfügt sie über eine riesige Auswahl an Inhalten.

 

Die Software überzeugt mit Inhalten zu Deutsch, Mathe, Biologie, Musik und Sachkunde. Man kann dabei aus über 200.000 verschiedene Aufgaben wählen. ANTON deckt zudem die Lehrpläne der Klassenstufen 1 bis 10 ab. Die App wird von der EU finanziell unterstützt. Das ist der Grund, warum dieses breitgefächerte Angebot kostenfrei zur Verfügung steht.

 

Anton - die kostenfreie Lern-App
ANTON – Die kostenlose Lern-Anwendung

Machen Sie sich mit dem Lehrplan vertraut

Man sollte das Rad nicht neu erfinden, wenn es um temporäres Homeschooling geht. Wenn man eine völlig andere Philosophie entwickelt als die Schule des Kindes, wird dessen schulischer Erfolg darunter leiden. Am besten folgt man dem schulischen oder staatlichen Lehrplan. So kann man nichts falsch machen.

 

Dabei sollte man sich nicht nur an den Inhalten, sondern auch an die pädagogischen Richtlinien orientieren. Viele Schulen stellen die notwendigen Informationen hierfür bereit. Der Lock-Down hat auch zur Folge, dass viele Lehrer kreativer geworden sind. Sie verschicken nicht nur Unterrichtsmaterial an die Eltern, sondern integrieren auch moderne Lernplattformen in Ihr Lehrkonzept.

 

Bundeszentrale für politische Bildung
Bundeszentrale für politische Bildung

Wenn einem das nicht reicht, steht einer Erweiterung der Unterrichtsmaterialien sicherlich nichts entgegen. Eine gute Quelle ist der Onlineauftritt der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier finden man eine Vielzahl von Materialien zu Politik, Geografie und Geschichte. Hervorzuheben sind nicht nur die kostenlosen PDF-Dateien, welche zum Download bereitstehen. Auch Lehrfilme bieten einen zusätzlichen Bildungswert für den Nachwuchs.

Langeweile ist hinderlich

Unterricht erweist sich meist als ineffektiv, wenn er nicht vielseitig und kurzweilig gestaltet ist. Sobald sich Kinder langweilen, stellen sie auf Durchzug. Ein Grund mehr, Ihr Kind nicht zu überfordern. Beim Homeschooling bietet es sich an, jeden Tag ein wenig zu lernen, als jeden Tag mit voller Leistung zu arbeiten.

 

Abwechslung ist dabei ebenso wichtig wie eine vernünftige Aufteilung der Lerneinheiten. Diese Ansicht teilen auch die Bildungsexperten des Grundschulverbands. Deshalb sollte man den Stundenplan jede Woche etwas abändern, um dem Kind die Möglichkeit zu geben, neue Themengebiete für sich zu entdecken.

 

Auch hier gibt es Angebote, die eine Abwechslung vom Lernalltag bieten. So hat der WDR mit „DieMauseinen guten Kompromiss zwischen Lernen und Entspannen geschaffen. Neben den bekannten Lach- und Sachgeschichten bietet diese Lern-App auch unterhaltsame kleine Spiele. So können sich die Kids auch mal eine wohlverdiente Pause gönnen und den Kopf freibekommen.

 

homeschooling welche länder
DieMaus – Die Lern-Software des WDR

Der beste Ausgleich zum Lernen ist aber immer noch Bewegung. Auch wenn das Sportangebot durch Corona derzeit stark eingeschränkt ist, kann man dennoch eine kleine Radtour machen oder jetzt im Winter – soweit es das Wetter hergibt – einen Schneemann bauen.

Das Projekt „Corona School“

Corona hat viele von uns wachgerüttelt und uns daran erinnert, wie wichtig Solidarität ist. Sei es, indem wir für Mitmenschen, die einer Risikogruppe angehören, einkaufen oder sie auf andere Weise unterstützen.

 

In der sogenannten „Corona School“ haben sich zum Beispiel Schüler zusammengefunden, die sich gegenseitig unterstützen, wenn es Fragen zu schulischen Angelegenheiten gibt. Hier stehen die Lerngruppen per Videochat miteinander in Kontakt. Vor allem für Schüler in den höheren Klassenstufen kann dies eine wertvolle Hilfe sein. Denn irgendwann stoßen auch die Eltern an ihre inhaltlichen und pädagogischen Grenzen.

 

Neue Datenschutz- und Nutzungsbedingungen bei Whatsapp: Welche alternativen Messenger gibt es?

 

 

Whatsapp - Welche Alternativen gibt es?

 

Seit dem Tag , an dem WhatsApp seine neuen Nutzungsbedingungen angekündigt hat, ist das Web in Aufruhr. Ein regelrechter Shitstorm zeichnet sich ab und unzählige Nutzer steigen aus. Viele sind erbost, dass Whatsapp seine User-Daten dem Mutterkonzern Facebook zur Verfügung stellt, um sie für Werbezwecke zu verwerten. Wer die Nutzungsbedingungen bis zum 8. Februar nicht akzeptiert, kann nicht mehr auf Whatsapp zugreifen.

 

Tech-Gurus, wie Elon Musk und Edward Snowden raten nun sogar zu einem Wechsel zum Konkurrenzprodukt Signal. Doch auch andere Messenger-Dienste profitieren von der schwierigen Situation bei WhatsApp. Einer von ihnen, Threema, hat nun ebenfalls in einer Stellungnahme auf die Situation reagiert und verlauten lassen, dass die Downloads deutlich gestiegen sind. Das Gleiche gilt für Telegram.

 

Welche Alternativen gibt es?

Viele Whatsapp-Nutzer, die dem Messenger den Rücken kehren möchten, stellen sich nun die Frage, zu welcher Alternative man wechseln sollte. Wir geben Ihnen einen Überblick.

 

Threema: Der sichere Messenger aus der Schweiz

Whatsapp-Alternative: Threema kann auch am PC oder auf dem Tablet genutzt werden

Die Nutzerbasis von Threema ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und der aktuelle Unmut der Whatsapp-Nutzer dürfte nun für einen zusätzlichen Schub sorgen. Wie der Anbieter in einer Mitteilung bekannt gab, sollen die Nutzerzahlen in den letzten Tagen geradezu explodiert sein, obgleich die App im Gegensatz zu Signal oder Telegram kostenpflichtig ist. Auch in den Charts des App-Stores lässt sich dieser Trend nachvollziehen.

Dort ist Threema die Nummer eins unter den kostenpflichtigen Apps. Das ist vor allem bei Apple beeindruckend. Deren App „Blitzer Pro“ stand früher immer an der Spitze der Download-Charts. Nun hat Threema die Führung übernommen. Aber auch im Googles Play Store ist der Messenger-Dienst neuerdings die Nummer eins unter den zahlungspflichtigen Apps. In Deutschland kostet der Messenger 3,99 Euro.

 

Zudem ist es Threema gelungen, einen seiner größten Kritikpunkte ausräumen. Dem Dienst wurde oft vorgeworfen, dass er nicht quelloffen sei und daher keinen Einblick in die App erlaube. Ein Problem, das schon seit einigen Jahren bestand. Doch Ende des Jahres 2020 wurde auch hier nachgebessert. Threema ist nun Open Source und macht damit den kompletten Quellcode seiner Software öffentlich zugänglich.

 

Signal: Messenger mit starkem Fokus auf Privatsphäre

Whatsapp-Alternative: Auch Signal verfügt über einen Client für den PC und das Tablet

Neben Threema scheint Signal im Moment der Hauptnutznießer der Whatsapp-Misere zu sein. Seit Tagen dominiert die kostenlose App den App Store und Play Store. Bei Neuanmeldungen kam es immer wieder zu Störungen da das System überlastet war. Elon Musk, der Gründer von Tesla und seit kurzem der reichste Mann der Welt, könnte dafür verantwortlich sein. „Benutzt Signal“, schrieb er an seine mehr als 40 Millionen Twitter-Follower.

 

Signal ist seit Jahren bekannt für seine verlässliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und seine unabhängige Struktur als Non-Profit-Organisation, welche von einer Stiftung geführt wird statt von einem großen Technologieunternehmen. Signal ist vor allem als Kommunikationstool für Aktivisten bekannt, die besonders auf ihre Privatsphäre bedacht sind.

 

Der Datenverkehr auf Signal ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das bedeutet, dass nur die an der Konversation Beteiligten den Inhalt einer Nachricht lesen können. Hierzu sind weder Außenstehende noch das Unternehmen selbst in der Lage.

 

Telegram: Der vermeintlich sichere Messenger

Whatsapp-Alternative: Telegram ist kostenlos, aber nicht wirklich sicher

Telegram, eine der beliebtesten Alternativen zu WhatsApp, gilt als sicher – was aber nicht unbedingt zutrifft. Zunächst einmal werden Telegram-Chats standardmäßig gar nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Diese erfolgt nur wenn Nutzer explizit sogenannte geheime Chats einrichten. Reguläre Chats sind zwar verschlüsselt, werden allerdings über die Cloud  auf Telegram-Servern zwischengespeichert, wo der Anbieter sie theoretisch entschlüsseln und mitlesen kann.

 

Der Messenger bietet Gruppen von bis zu 250.000 Mitgliedern und Filesharing von große Dateien – aber auch Bots, mit denen sich der Funktionsumfang erweitern lässt, was aber zu Missbrauch einlädt. Darüber hinaus sind alle üblichen Chat-Funktionen an Bord.

 

Telegram wird immer als Open-Source-Anwendung beworben. Das spräche eigentlich auch für den Messenger, da Open-Source-Anwendungen von externen Experten geprüft und analysiert und dadurch Bugs oder Sicherheitslücken viel schneller gefunden werden können. Allerdings gilt dies nur für den Telegram-Client. Der Servercode von Telegram ist nicht öffentlich zugänglich. Was den Servern des Anbieters geschieht, bleibt im Dunkeln. Außerdem sind die Standorte der Telegram-Server unbekannt, so dass auch die dort geltenden Datenschutzgesetze nicht ersichtlich sind.

 

Nicht zuletzt sei allerdings erwähnt, dass verschiedene rechte Gruppen und Corona-Leugner sich seit Beginn der Corona-Pandemie auf Telegram tummeln – vermutlich wegen der vielen zusätzlichen Add-ons.

 

Die beste Alternative zu Whatsapp? Unser Ranking!

Platz 3 – Telegram: Wie aus dem Vergleich ersichtlich, ist Telegram keine sichere Alternative zu WhatsApp, allein schon deshalb, weil die Kommunikation standardmäßig nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt wird. Die Daten werden permanent auf Servern gespeichert werden, wo der Anbieter sie jederzeit mitlesen könnte.

 

Platz 2 – Signal: Signal genießt in Fachkreisen einen sehr guten Ruf und ist gewiss eine gute Alternative zu WhatsApp. Allerdings setzt Signal wie WhatsApp die Preisgabe persönlicher Daten voraus, wie z.B. die Telefonnummer. Als US-amerikanische Firma unterliegt Signal zudem dem CLOUD Act, der US-Behörden dazu berechtigt, sich Zugriff auf Daten von US-amerikanischen IT-Dienstleistern zu verschaffen.

 

Platz 1 – Threema: Im Jahr 2012 wurde Threema als sichere und datenschutzfreundlicher Gegenentwurf zu WhatsApp ins Leben gerufen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Schweizer Messenger in Sachen Datenschutz und Sicherheit auf ganzer Linie überzeugt. Threema ist der einzige Dienst, der das Credo „Privacy by Design“ erfüllt: Es werden nur Daten erhoben, die für den Betrieb unbedingt notwendig sind. Threema kann ohne Angabe von persönlichen Daten wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen genutzt werden.

 

Schluss mit Twitter, Facebook & Co.? Hier ist Andreas Wilkens von heise.de über das Ziel hinausgeschossen!

Schluss mit Twitter, Facebook & Co.? Hier Andreas Wilkens von heise.de deutlich überreagiert!

 

 

Ein Kommentar von Armin Wolff

 

Uns alle haben die Vorkommnisse am 06.01.2021 in Washington zu tiefst schockiert. Ein wilder Mob von Trump-Unterstützern hat das altehrwürdige Kapitol in Washington gestürmt, Sicherheitsleute gewaltsam angegriffen, Volksvertreter bedroht und so die amerikanischen Demokratie schwer beschädigt. Es sind inzwischen 5 Tote zu beklagen. Der Tag wird als einer der dunkelsten in die amerikanische Geschichte eingehen.

 

Schluss mit Twitter, Facebook & Co.? Hier Andreas Wilkens von heise.de deutlich überreagiert!
Das Kapitol in Washinton – (c) Pixabay

Initiator der Aktion war der noch amtierende Präsident Trump höchst persönlich. In einer Rede in der Nähe des Kapitols hat er seine Anhänger dazu aufgerufen, zum Kapitol zu ziehen.

 

Das ist aber nur die Spitze des Eisberges. Seit Trump in der amerikanischen Politik mitmischt, hat er vor allem über soziale Netzwerke – allen voran Twitter – Lügen, Hass und Hetze verbreitet. Er versteht es gut, diese Medien für seine Zwecke zu missbrauchen, Falschinformationen zu streuen und seine Anhänger aufzuwiegeln.

 

Trump ist nicht nur Gift für sein Land, er beschädigt die Demokratiebewegung weltweit und hat Demokratiefeinden in seiner 4-jährigen Amtszeit immer wieder den Rücken gestärkt. Dieser Mann ist mehr als gefährlich, vor allem, da er (noch) die weitreichenden Befugnisse des Amts des US-Präsidenten inne hat.

 

In einem Kommentar auf „heise.de“ hat Andreas Wilkens über die Ereignisse geschrieben und die Zurückhaltung von Twitter, Facebook und Co. Im Umgang mit Trump scharf kritisiert.

 

„Trump zieht die US-Demokratie mit in seinen Abgrund. Twitter und Facebook haben ihm jahrelang geholfen.“

 

Er zitiert dabei Theodor W. Adorno, der dazu aufrief, antidemokratischen Bestrebungen „mit einer durchschlagenden Kraft der Vernunft, mit der wirklich unideologischen Wahrheit dem entgegen[zu]arbeiten“. Dem kann ich mich nur anschließen.

 

Wenn das nicht helfe – so Wilkens – „müssen wir Facebook, Youtube und Twitter abschalten“.

 

Hier bin ich anderer Meinung. Ich kann Herrn Wilkens Aufgebrachtsein natürlich nachvollziehen. Auch mich haben die Bilder aus Washington sehr schockiert. Dennoch halte ich es für völlig realitätsfremd, soziale Netzwerke abschalten zu wollen, um Despoten keine Plattform zu bieten. Diese Lösung wäre radikal. Aber Radikalen mit radikalen Lösungen zu begegnen ist meines Erachtens der falsche Weg. Ich denke, auch Theodor W. Adorno hätte dies nicht als einen Akt der Vernunft betrachtet.

 

In einer Demokratie muss immer eine Abwägung der Grundrechte erfolgen. Es gibt ein Grundrecht auf Meinungsfreiheit, aber auch ein Recht auf Frieden und körperliche Unversehrtheit und einen funktionierenden Rechtsstaat. Trump nutzt sein Recht auf Meinungsfreiheit schamlos aus. Er hetzt seine Anhänger zu Gewalttaten auf, untergräbt dadurch Demokratie und Rechtsstaat und verletzt so die Rechte anderer.

 

Eine Abwägung der Grundrechte kann nur zu dem Ergebnis kommen, bei einer massiven Bedrohung der Grundrechte vieler, das Grundrecht eines einzelnen einzuschränken.

 

So gibt es in Deutschland beispielsweise den §130 StGB, der hetzerische Äußerungen unter Strafe stellt. Dieser Paragraph entstand auch aufgrund der Lehren, die man aus dem Schreckensregime der Nationalsozialisten gezogen hat.

 

In den USA gibt kein Gesetz, des dem §130 StGB gleich käme. Ich denke, die Amerikaner würden gut daran tun, zu überdenken, wie Sie mit Hetzern wie Trump umgehen. Die Vereinigten Staaten waren Jahrzehnte lang die Musterdemokratie, mussten nun aber erleben, wie es ist, einen Despoten ausgesetzt zu sein.

 

Die amerikanische Demokratie hat Trump standgehalten, aber Sie hat Schaden genommen. Es gilt sie zu schützen. Aber dies wird man nicht durch eine Abschaltung sozialer Netzwerke erreichen, sondern nur durch gezielte rechtsstaatliche Maßnahmen.

 

Windows 10: Automatischen Neustart deaktivieren

 

 

 

Viele Windows-Nutzer kennen das: Windows hat im Hintergrund Updates eingespielt und nimmt dann einen automatischen Neustart vor. Einerseits wird hierdurch sichergestellt, dass Dein Rechner mit den neuesten Optimierungen und Sicherheitspatches versorgt wird. Andererseits kann dieser Neustart auch bei der Arbeit stören und ziemlich nerven.

Um das Problem zu lösen, kann der automatische Neustart unter Windows 10 deaktiviert werden. So kannst Du den Neustart vornehmen, wann Du möchtest. Hierzu muss Windows entsprechend konfiguriert werden:

 

Klicke auf die Schaltfläche „Suchen“, suche nach „Erweiterte Systemeinstellungen anzeigen“.

 

 

Klicke im Abschnitt „Start und Wiederherstellung“ auf „Einstellungen“.

 

 

Entferne das Häkchen neben „Automatischer Neustart durchführen“ und klicke dann auf OK.

 

 

Starte den Computer neu.

 

Cyberpunk 2077: Behebt Patch 1.07 die gravierendsten Probleme?

 

 

Cyberpunk 2077 Patch 1.07

 

Nach dem desaströsen Start von Cyberpunk 2077 am 10. Dezember setzt CD Projekt Red (CDPR) seine Bemühungen fort, das Spiel mit dem nächsten Update zu verbessern. Patch 1.07 wird wichtige Optimierungen am Spiel vornehmen, einschließlich einer Vielzahl von Bug-Fixes.

 

Eine Entschuldigung des Cyberpunk 2077-Teams auf Twitter gibt Hinweise darauf, welche Anpassungen Patch 1.07 mit sich bringt und dass dieser im Januar veröffentlicht wird.

 

 

Cyberpunk 2077’s neuestes Update 1.07 soll demnach bald für Next-Gen-, Last-Gen-Konsolen und PC-Plattformen erscheinen und hoffentlich weitere Verbesserungen für die Cyberpunk-Fans mit sich bringen. Während viele Vertreter der Fachpresse das Spiel auf dem PC positiv bewertet haben, waren die Konsolenversionen bei der Veröffentlichung von Problemen geplagt, die bisher nicht gelöst wurden.

 

Es wird erwartet, dass das Update vor allem die Fehler auf der PlayStation und der Xbox behebt. Die Konsolenversionen des Spiels stürzen derzeit ständig ab. Zusätzlichen machen Glitches das Spiel absolut unspielbar, wie z.B. das Steckenbleiben in Gesprächen, NPCs, die verschwinden, so dass eine Mission nicht fortgesetzt werden kann usw.

 

Aufgrund dessen haben Sony und Microsoft Cyberpunk 2077 aus dem Playstation und Xbox-Store genommen. Der kommende Patch wird wahrscheinlich nicht alle Probleme lösen. Es ist aber davon auszugehen, dass CDPR zumindest die gröbsten Fehler behebt, so dass das Spiel auf den Konsolen einigermaßen spielbar wird und wieder in die Shops von Sony und Microsoft zurückkehrt.

 

In Bezug auf ein genaues Veröffentlichungsdatum haben die Entwickler noch nichts Konkretes bekannt gegeben. Newsney.com und verschiedene andere Quellen gehen jedoch davon aus, dass CDPR den Patch am 15. oder 22. Januar veröffentlichen wird.

 

Die Cyberpunk 2077 Collectors Edition ist auf Amazon erhältlich*

 

Cyberpunk 2077 Collectors Edition

 

Alles, was Sie über die Sony PlayStation 5 wissen müssen

Playstation 5

 

 

Sonys nächster Spross der von Kritikern gefeierten PlayStation-Reihe ist da! Die PlayStation 5 (bei Amazon erhältlich*) – oder kurz PS5 – ist die neunte Generation der Sony-Konsole. Sie wurde am 12. November offiziell vorgestellt und tritt in ziemlich große Fußstapfen.

 

 

Playstation 5
Die Playstation 5 von Sony

 

Ihr Vorgänger, die PlayStation 4, ist mit über 110 Millionen verkauften Exemplaren (Stand: Mai 2020) eine der beliebtesten Spielekonsolen aller Zeiten. Die legendäre PlayStation 2 ist die einzige Gamingkonsole, die diese Zahlen übertrifft.

 

Hat die PS5 also genug Power, um Gamer auf der ganzen Welt zu begeistern, wie es die PS4 tat? Hier finden Sie alles, was Sie über die PlayStation 5 wissen müssen.

 

Auf einen Blick: Was bietet die Sony PS5?

Die Sony PlayStation 5 ist ein gewaltiger Sprung nach vorne im Vergleich zu ihrem Vorgänger. Sie bietet eine deutlich leistungsfähigere Spezifikation und ein recht spaciges Design. Ihre Hauptkonkurrenten sind die Xbox Series X und Series S und in geringerem Maße die Nintendo Switch. Letztere wurde 2017 veröffentlicht. Obwohl sie ein großartiges System ist, ist sie aufgrund ihres einzigartigen Formfaktors und der deutlich reduzierten Spezifikationen nicht unbedingt als ein direkter Konkurrent zu betrachten.

 

Es gibt zwei PS5-Modelle: die reguläre PlayStation 5 und die PlayStation 5 Digital Edition. Die beiden haben die gleichen technischen Daten, wobei die Digital Edition, wie der Name schon sagt, nur digital heruntergeladene Spiele abspielen kann. Sie verfügt dementsprechend über kein Disc-Laufwerk.

 

Ist die PS5 ihr Geld wert? PS4 oder PS5?

Egal, ob Sie von einer PS4 (Pro) auf das neue Modell wechseln oder gerade Ihre erste Konsole kaufen möchten, der Kauf einer PS5 kostet einen hübschen Batzen Geld. Konsolen gewinnen im Allgemeinen mit der Zeit an Wert, wenn mehr Spiele veröffentlicht werden. Bevor Sie also Ihr hart verdientes Geld ausgeben, sollten Sie sich fragen: Möchte ich so viel investieren?

 

Bisher kann man hierzu keine klare Antwort geben. Im Moment gibt es einfach nicht genug Launch-Titel, um den Kauf zu rechtfertigen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie bereits eine PS4 oder PS4 Pro besitzen. Die PS5 bietet eine verbesserte Leistung bei Spielen im Vergleich zu PS4. Bessere Grafik und schnellere Ladezeiten sind toll, aber sie sind nicht immer entscheidend.

 

 

Wenn Sie derzeit keine Konsole besitzen, könnte es sich lohnen, eine PS5 zu erwerben. Aber sie steht in starker Konkurrenz zur Xbox Series X. Wenn Sie nicht nach PlayStation-Exklusivtiteln suchen (von denen es viele gibt), bietet auch der Xbox-Game Pass-Zugang zu einer gigantischen Menge an Spielen.

 

Ein Bereich, in dem die Xbox Series X nicht mithalten kann, ist (überraschenderweise) der Controller. Sony hat mit dem neuen PlayStation 5 DualSense-Controller voll ins Schwarze getroffen. Verbesserte Ergonomie, adaptive Trigger und ein unglaubliches haptisches Feedback machen einen deutlichen Unterschied beim Spielen.

 

Was die Experten über die PS5 sagen

Einige Experten haben sich bereits zur Playstation 5 geäußert. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen in der Fachpresse:

 

  • Nick Pino und Adam Vjestica von TechRadar nannten sie in ihrem Test kurz nach der Veröffentlichung „überragende Konsole, die ein verlockendes Next-Gen-Erlebnis bietet „. Tolle Grafik und eine hohe Framerate gehörten zu den erwarteten Pluspunkten, und die neue Benutzeroberfläche erhielt zusätzliches Lob. Sie kritisierten die Größe der Konsole und die etwas begrenzte Kapazität der verbauten SSD.

 

  • Jess Grey von Wired hat es in ihrem Pre-Launch-Review ebenfalls positiv bewertet. Sie sagte, dass die 120Hz-Funktion „objektiv gesehen großartig ist, aber der Kauf einer brandneuen Konsole und eines teuren neuen Fernsehers ist angesichts der globalen Pandemie ein bisschen viel.“ Grey war auch von der verbesserten Akkulaufzeit, der Haptik und den adaptiven Triggern des neuen DualSense-Controllers beeindruckt.

 

  • Luke Reilly von IGN kritisierte in seinem Test das „extravagante“ Design der PS5, äußerte sich aber ansonsten positiv. Er argumentiert, dass „was der PlayStation 5 an Subtilität fehlt, macht sie durch ihr Potenzial mehr als wett, teilweise wegen ihrer unglaublich schnellen SSD, aber hauptsächlich wegen ihres wirklich bemerkenswerten neuen Controllers.“ Allerdings ist er noch nicht davon überzeugt, dass die Konsole diesem Potenzial gerecht wird, da der Großteil des Launch-Lineups auch auf der PS4 verfügbar ist und der Festplattenspeicher begrenzt ist.

 

  • Michael Andronico von Tom’s Guide schrieb in seinem PS5-Review, dass die Konsole „ein riesiger Generationssprung nach vorne ist – auch wenn man ihn noch nicht braucht.“ Wie andere lobte er den neuen Controller, merkte aber an, dass er sich „für manche Leute zu groß anfühlen könnte“. Während er das Fehlen echter Next-Gen-Versionen für den Titel kritisierte, schrieb er, dass die erhöhte Geschwindigkeit „wenig Reibung zwischen Ihnen und den Spielen, die Sie spielen wollen, setzt.“

 

  • In seinem Testbericht über die neue Konsole sagte Dan Ackerman von Cnet, er sei „extrem beeindruckt von dem gesamten PS5-Paket.“ Er stimmt im Wesentlichen mit den oben genannten Kommentaren überein, mit der bemerkenswerten Ausnahme, dass er „die digitale Version gegenüber der Standardversion empfiehlt.“ Sammler klassischer Spiele-Discs, Käufer von gebrauchten Spielen und Blu-ray-Horter werden dem widersprechen. „Dennoch kann man einiges an Kosten einsparen und man wird eines der störanfälligsten mechanischen Teile jeder Konsole los.“

 

PlayStation 5 Controller

Der PlayStation 5-Controller (bei Amazon erhältlich*), der DualSense, weicht am stärksten von allen bisherigen PlayStation-Controllern ab. Er weist ein neues futuristisches schwarz-weißes Design auf, das weitgehend mit der Konsole selbst übereinstimmt.

 

Der Controller verfügt über haptisches Feedback, adaptive Trigger und ein eingebautes Mikrofon-Array. Außerdem ist er mit einem USB-C-Ladeanschluss ausgestattet.  Zudem ersetzt Sony die Share-Taste durch eine brandneue Create-Taste. Ein DualSense-Controller ist im Lieferumfang der Konsole enthalten. Man kann natürlich zusätzliche Gamepads separat erwerben.

 

Der Playstation 5 DualSense Controller
Der Playstation 5 DualSense Controller

 

Ohne den Controller in der Hand zu haben, ist es schwierig nachzuvollziehen, wie viel gegenüber dem Vorgängermodell verbessert wurde. Die adaptiven Trigger bieten – je nachdem, was Sie tun oder was im Spiel passiert – mehr oder weniger Widerstand.

 

Das haptische Feedback macht auch einen großen Unterschied darin, wie Sie den jeweiligen Moment eines Spiels erleben. Vom Plätschern eines leichten Regens bis hin zu den donnernden Schritten eines mächtigen Endgegners können Sie das Spiel auf eine Art und Weise „fühlen“, wie es früher nicht möglich war.

 

Es ist klar, dass nicht jedes Spiel diese beiden Features unterstützen wird. Dennoch ist zu erwarten, dass eine Vielzahl der großen Entwicklungs-Studios wie Naughty Dog und Insomniac Games auf die neuen Technologien setzen. Vielleicht kann Sony auch kleinere Spielehersteller von den Features überzeugen.

 

PS5-Spezifikationen

Die PS5 wartet mit einigen gravierenden Verbesserungen gegenüber der PS4 auf, was die Hardware anbelangt. Hier ein kompletter Überblick über die Spezifikationen der PS5

 

  • Prozessor: Achtkern Zen 2 mit 3,5 Giga-Hertz Taktung
  • Grafikkarte: 10,28 Teraflops, 36 CUs (RDNA 2)
  • Arbeitsspeicher: 16GB GDDR6
  • Festplatte: 825GB SSD (verfügbar sind nur 667,2 GB)
  • Erw. Speicher: SSD-Slot
  • Laufwerk: 4K UHD Blu-Ray-Drive

Diese Prozessor- und Grafikkarten-Kombination ermöglicht die Nutzung von, Raytracing. Hierbei handelt es sich um eine Technologie, die die Spielgrafik auf ein völlig neues Niveau hebt. Mit Hilfe der Technik wird das Verhalten des Lichts in einer Umgebung sehr realistisch nachgeahmt.

 

 

Die PlayStation 5 ist außerdem mit einer proprietären 825-GB-SSD ausgestattet und unterstützt die serienmäßige NVMe-SSD-Erweiterbarkeit. Das bedeutet nicht nur, dass Benutzer den Speicher ihrer PS5 problemlos erweitern können, sondern auch, dass sie schnellere Ladegeschwindigkeiten bietet. Dies ermöglicht größere Karten sowie eine bessere Verwaltung des Systemspeichers.

 

Zusätzlich verfügt die Konsole über eine neue Custom AMD Compute Unit-basierte Tempest Engine. Durch die Verwendung von speziellen HRTF-Karten (Head-related Transfer Function) ermöglicht diese neue Technologie den Spielern ein hochwertiges 3D-Audioerlebnis im Spiel. Dies gelingt laut Sony selbst mit den einfachsten Kopfhörern oder Lautsprechern. Der leitende Architekt der PS5, Mark Cerny, gab in einem ausführlichen Interview zu, dass sich die Tempest Engine noch im Anfangsstadium befindet. Es Jahre kann dauern, bis sie vollständig entwickelt ist. Dennoch möchte man dem Feature bereits ein erstes Forum bieten.

 

PS5-Benutzer werden in der Lage sein, eine von fünf benutzerdefinierten HRTF-Maps zu wählen, die am besten zu ihrem Klangprofil passen. Cerny deutete an, wie Sony diese Technologie in Zukunft ausbauen könnte:

 

Vielleicht spielen Sie künftig ein Audio-Spiel, um Ihre HRTF zu verbessern. Wir werden das Soundprofil während des Spielens subtil verändern und die HRTF einstellen, [die] am besten zu Ihnen passt.

PS5 – Preis und Kauf

Das Erscheinungsdatum der Sony PlayStation 5 war der 12. November 2020 in den USA. Nur eine Woche später (19. November) kam sie in einigen europäischen Ländern, wie z. B. in Großbritannien, auf den Markt.

 

Der Preis für die PS5 zahlt man in Deutschland 499 Euro für die reguläre Version oder 399 Euro für die Digital Edition. Während ersterer dem Preis der Xbox Series X entspricht, ist die volldigitale Xbox Series S um 100 Euro günstiger als die PS5 Digital. Dafür ist die PS5 digital deutlich leistungsstärker.

 

Hier sind die offiziellen Preise für die PS5 und PS5 Digital Edition rund um den Globus:

 

  • Australien: AU$749 und AU$599
  • Europa: 499 Euro und 399 Euro
  • Indien: ₹49.990 und ₹39.990
  • Vereinigtes Königreich: £449 und £359
  • Vereinigte Staaten: $499 und $399

Die Vorbestellungen für die PS5 begannen am 17. September, wobei die Stückzahlen von Anfang an sehr begrenzt waren. Die neue Konsole war bereits kurz nach der Markteinführung überall ausverkauft, und nur in sehr unregelmäßigen Abständen kommen neue Exemplare hinzu.

 

Homeoffice wegen Corona? Was kann ich von der Steuer 2020 absetzen?

 

 

Aufgrund des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie wurde in vielen Unternehmen die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten eingeführt oder stark ausgeweitet. Neben der oft positiven Resonanz auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite hat die Verlagerung des Arbeitsplatzes auch steuerliche Konsequenzen. Die wichtigsten möchten wir im Folgenden kurz vorstellen.

 

Geltendmachung des Arbeitszimmers

Zu nächst ist folgendes zu beachten: Auch wenn viele von uns während der Corona-Zeit von zu Hause aus gearbeitet haben oder immer noch arbeiten: Leider bedeutet Heimarbeit nicht automatisch, dass wir die Kosten für ein Arbeitszimmer von unserer Steuererklärung 2021 abziehen dürfen.

 

Zum Beispiel zählt ein Arbeitsplatz am Esstisch oder in einer Ecke des Wohnzimmers steuerlich nicht als Arbeitszimmer. Zumindest vorläufig gilt dies auch für die besondere Situation während der Corona-Epidemie. Grundvoraussetzung für ein steuerlich absetzbares Arbeitszimmer ist ein geschlossener Raum, der als Büro eingerichtet ist. Somit dürfen sich in diesem Raum keine sachfremden Einrichtungsgegenstände wie Couch oder Kleiderschrank befinden. Durchgangsräume werden vom Finanzamt in der Regel ebenfalls  nicht akzeptiert.

Büromaterial und Telefonkosten

Ob Drucker, Notebook, Schreibtisch, Stuhl, Lampe oder Büromaterial – Gegenstände, die Sie als Arbeitnehmer für die Arbeit im Homeoffice erworben haben, können in Ihrer Steuererklärung als Arbeitsmittel deklariert und unter Werbungskosten erfasst werden. Und zwar unabhängig von der Corona-Zeit und unabhängig davon, ob man über ein absetzbares Arbeitszimmer verfügt oder nicht.

 

Es ist zu beachten, dass Arbeitsmittel nur bis zu einem bestimmten Preis in einem Steuerjahr deklariert werden dürfen. Oberhalb dieser Preisgrenze gelten sie nicht mehr als geringfügige Wirtschaftsgüter und müssen über mehrere Jahre hinweg abgeschrieben werden. Von Januar bis Juli 2020 betrug diese Grenze 952 Euro. Von Juli bis Dezember 2020 lag sie aufgrund der Mehrwertsteuersenkung bei 928 Euro.

 

 

Auch die Kosten für Telefon und Internet können als Werbekosten betrachtet werden. Bis zu 20 Prozent des Rechnungsbetrags, höchstens jedoch 20 Euro, können ohne Nachweis geltend gemacht werden, darüber nur mit Einzelnachweis. Ihr Arbeitgeber darf Ihnen den gleichen Betrag an Telekommunikationskosten pro Monat steuerfrei zurückerstatten.

 

Beachten Sie bitte auch Folgendes: Wenn Sie normalerweise mit dem Auto zur Arbeit pendeln und nun wegen Corona ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten, sparen Sie zwar Benzin, können aber auch nur entsprechend geringere Fahrtkosten von Ihrer Steuererklärung abziehen. Anderes gilt hinsichtlich der Zuschüsse für öffentliche Verkehrsmittel. Sie bleiben erhalten bzw. können als Werbungskosten abgesetzt werden.

 

Arbeiten in einem anderen EU-Land

In der Corona-Zeit ist die Frage der steuerlichen Behandlung der Vergütungen von Arbeitnehmern, die normalerweise im Ausland, jetzt aber in ihrem heimischen Arbeitszimmer arbeiten, natürlich von großer Bedeutung. Aus deutscher Sicht gilt dies insbesondere für die große Zahl von Mitarbeitern, die in einem der Nachbarländer arbeiten. Um Corona-bedingte steuerliche Nachteile zu vermeiden, hat Deutschland daher mit Österreich, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und der Schweiz bilaterale Übergangsabkommen geschlossen. Die Kernaussagen hierzu lauten:

 

Arbeitstage, an denen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid 19-Pandemie Lohn bezogen wird und an denen die Arbeitnehmer ihre Arbeit im Home-Office verrichten, gelten als Arbeitstage in dem Vertragsstaat, an denen die Arbeitnehmer ihre Arbeit normalerweise verrichtet hätten. Dies gilt jedoch nicht für Arbeitstage, die unabhängig von diesen Maßnahmen im Home-Office verbracht werden oder für Arbeitnehmer, die aufgrund ihres Arbeitsvertrages im Home-Office arbeiten.

 

Gleiches gilt für Grenzgänger, die nicht an ihrem Wohnsitzstaat, sondern im anderen Land arbeiten und in der Regel jeden Abend an ihren Wohnort zurückkehren. Sie werden so behandelt, als ob sie ihre Arbeit wie gewohnt an ihrem tatsächlichen Arbeitsort – und nicht in ihrem Home-Office – verrichtet hätten.

 

Lohnt sich Google Stadia? Wir haben den Game-Streaming-Dienst getestet!

Lohnt sich Google Stadia? Wir haben den Game-Streaming-Dienst getestet!

 

 

Lohnt sich Google Stadia? Wir haben den Game-Streaming-Dienst getestet!

 

Im Streaming liegt die Zukunft des Gaming: So heißt es schon seit Jahren in der Videospielbranche. Läutet Google Stadia diese neue Ära nun endlich ein?

 

Wir haben den Dienst getestet und unsere Antwort lautet: Nein! Vorerst nicht. Von Google Stadia steht bisher nur das Grundgerüst. Google stellt seine beachtliche Server-Leistung zur Verfügung und ihr habt eine brauchbare Auswahl an Games.

 

Wie kann man Google Stadia nutzen?

So könnt Ihr auf allem Zocken was ein Display hat – zumindest in der Theorie. Denn leider fehlen zum Start noch wichtige Features und Hardware-Support. So lässt sich zum Beispiel der Controller beim Zocken mit dem Smartphone und PC nur via Kabel verbinden.

 

Eine Wireless-Funktion soll noch nachgepatched werden. Außerdem könnt ihr Stadia derzeit nur auf folgenden Smartphones verwenden:

 

  • Pixel 2, 2 XL, 3, 3 XL, 3a, 3a XL, 4, 4 XL
  • Samsung S8, S8+, S8 Active, Note 8
  • Samsung S9, S9+, Note 9
  • Samsung S10, S10+, Note 10, Note 10+
  • Samsung S20, S20+, S20 Ultra
  • Asus ROG Phone, ROG Phone II
  • Razer Phone, Razer Phone II

Die Stadia-App unterstützt offiziell Android 6. 0 oder höher und iOS 11. 0 oder höher. Es konnte jedoch nicht auf einem Huawei P9 Lite mit dem etwa drei Jahre alten Android 7. 0 installiert

werden, während es auf einem Galaxy S6 Edge mit der gleichen Android-Version funktionierte. Der Handelskrieg zwischen den USA und China könnte eine Rolle spielen, so dass beispielsweise das Huawei Mate 30 ohne Google-Apps auskommen muss. Auch ein Problem mit unserem speziellen Gerät ist denkbar.

 

Google Stadia 2
Red Dead Redemption 2 auf Google Stadia

Und falls Ihr auf eurem Smart-TV zocken wollt, der keinen Chrome-Browser hat, braucht Ihr aktuell noch eines der beiden Startpakete – denn Stadia läuft zu Beginn nur auf dem Chrome-Cast Ultra. Auch hier soll noch ein Firmwarepatch folgen.

Der Google Stadia Speedtest

Nun zu unserem Test: Wir zocken Stadia via LAN-Verbindung. Singleplayer-Spiele laufen dabei flüssig in 1080p.

 

Der Input-Lag ist dabei so winzig, dass wir schon fast daran gezweifelt haben, ob es sich hier wirklich um einen Streaming-Dienst handelt. Gut, wir haben hier aber auch eine flotte Gigabit-Leitung. So liegt die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit in Deutschland bei circa 21 Mbit/s.

 

Wenn ihr damit zum Beispiel das umfangreiche „Red Dead Redemption 2“ herunterladen wollt, braucht ihr rechnerisch so in etwa 15 Stunden bis ihr zocken könnt. Mit einer vergleichbaren Leitung haben wir bei Google Stadia nicht einmal 60 Sekunden gebraucht, bevor wir durch den wilden Westen reiten konnten.

 

Über LAN ist das Single-Player-Zocken damit gut möglich. Im WLAN und mit Multiplayer sieht das allerdings komplett anders aus.

 

So war zum Beispiel Destiny 2, das ständig mit dem Internet verbunden ist, in unserer Testumgebung mit 21 Mbit/s unspielbar. Checkt man den Datenverbrauch von Stadia kommen auch alle, die keine Internetflat haben, schnell an ihre Grenzen.

 

„Red Dead Redemption 2“ zieht in einer Stunde in 1080p etwa 12 GByte. Gut, das lässt sich bei der Qualität und Größe des Spiels nicht vermeiden, aber Mobile Gaming macht damit langfristig keinen Spaß.

Was wird mir der Erwerb von Google Stadia kosten?

Die Starterpakete kosten 129 Euro. Darin sind Google Chromecast Ultra, der Stadia-Controller und drei Monate Stadia Pro enthalten, ohne die sich der Dienst bislang nicht nutzen lässt. Dafür kommen im Monat nochmal rund 10 Euro oben drauf. Zusätzliche Gaming-Controller kann man für 69 Euro erwerben.

 

Google Stadia 3
Der Google-Stadia-Controller

Bislang ist Stadia also nur etwas für überragende LAN-Verbindungen zuhause und Single-Player-Kampagnen. Multiplayer und mobiles Zocken funktioniert bei Google Stadia noch nicht.

 

Leider ist Google Stadia nicht mehr kostenlos verfügbar. Google reagierte im April 2020 auf die Corona-Krise und verschenkte zwischenzeitlich zwei kostenlose Monate.

 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung