Samsung S10 5G – Das neue Spitzen-Smartphone im Test

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Vorteil Überdurchschnittliche Performance
Vorteil 5G-tauglich
Vorteil 4 Rück- und 2 Frontkameras
Vorteil Starker Akku
Nachteil umständlicher Fingerabdrucksensors
Nachteil kein echter Weitwinkeleffekt

Die Samsung S10 Familie bekommt Zuwachs

Die Galaxy S10-Familie freut sich über ein neues Mitglied. Wie Samsung in einer Pressemitteilung angekündigt hat, ist mit dem Galaxy S10 5G ab sofort eine vierte Ausführung des Top-Modells in den Geschäften erhältlich. Wie der Name bereits vermuten lässt, unterstützt das Smartphone im Gegensatz zu den anderen S10-Modellen den neuen 5G-Mobilfunkstandard. Somit handelt es sich um das erste in Deutschland erhältliche 5G-Handy. Dass ist aber längst noch nicht alles. Das S10 5G bietet viele noch weitere Verbesserungen. Diese möchten wir uns nun genauer ansehen.

Das bringt der neue 5G-Standard

Bevor wir uns ausführlich dem neuen Smartphone widmen, noch ein kurzes Wort zum Namensgeber, dem neuen Mobilfunkstandard 5G. Dieser ermöglicht deutlich höhere Up- und Download-Raten als der bisherige LTE-Standard (4G). In Deutschland wird man hiervon aber vorerst nicht profitieren, da der Ausbau des 5G-Netzes steht hierzulande noch ganz am Anfang steht.

Der Trick mit dem Display

Das wohl auffälligste Merkmal des Galaxy S10 ist – neben der 5G-Unterstützung – die Größe des Smartphones. Mit einer Displaydiagonale von 6,7 Zoll läuft das Samsung-Handy sogar dem Note 9 den Rang ab. In der Hand wirkt das Smartphone-Ungetüm aber gar nicht so groß. Die Abmessungen fallen nur ein klein wenig größer aus als beim Note 9. Aufgrund des fehlenden S Pen ist das Handy auch deutlich dünner als das Pen-Smartlet.

Dies gelingt Samsung durch sein sogenanntes Infinity-O-Display. Dieses weist praktisch kaum einen Rand ober- und unterhalb des Bildschirm auf. Die zwei Frontkameras sind in einer kleinen Öffnung nahe des rechten oberen Bildschirmecks untergebracht.

Galaxy S10 5G bietet sechs Kameras

Das Galaxy S10 5G verfügt über insgesamt sechs Kameras. Vier auf der Rück- und zwei auf der Frontseite des Gerätes, somit jeweils eine Kamera mehr als das Galaxy S10. Bei den beiden zusätzlichen Kameras handelt es sich jeweils um einen sogenannten ToF-Sensor. ToF steht hierbei für „time of flight“. Der Sensor leuchtet das jeweilige Motiv mit einem Lichtimpuls aus und errechnet für jeden Bildpunkt die Zeit, welche das Licht zu einem Objekt und wieder zurück benötigt. Dadurch kann schnell die Distanz verschiedener Gegenstände im Blickfeld des Suchers ermittelt werden. Dies eignet sich wiederum besonders gut für Augmented Reality Anwendungen (AR). Samsung versichert außerdem, dass die Kamera einen besseren Bokeh-Effekt ermöglicht.

Samsung ist nicht der erste Hersteller, der einen solchen Sensor verbaut. Auch Huawei hat sein Top-Smartphone Huawei P30 Pro mit ToF-Sensor ausgestattet. Dieser ermöglicht ebenfalls einen besseren Bokeh-Effekt und das Vermessen von Objekten mit dem Smartphone.

Starker Akku soll schneller laden

Um dem großen Display Rechnung zu tragen, hat Samsung die Akkukapazität beim Galaxy S10 5G deutlich erhöht. Die Kapazität beträgt 4.500 Milliamperestunden und ist damit die „größte“, die bislang in einem Samsung-Handy verbaut wurde.

Zudem dürfte das Gerät erkennbar schneller laden als andere Smartphones von Samsung. Der Hersteller möchte hier bekanntlich eine neue Technologie namens „Super Fast Charging“ integrieren. Diese erlaubt es, das Gerät an der Steckdose mit bis zu 25 Watt zu laden. Bislang laden Samsung-Smartphones mit maximal bis zu 15 Watt. Die Konkurrenz allerdings bereits deutlich schnellere Verfahren. Das Mate 20 Pro von Huawei kann z.B. mit bis zu 40 Watt aufgeladen werden.

Technisch nur das beste vom Besten

Außerdem kann man sich über neue Features, wie die verbesserte Gesichtserkennung freuen. Auch bei der Performance lässt das Galaxy S10 5G mit dem neuen Prozessor Exynos 9820 (bis zu 2,8 GHz Taktung) in Kombination mit 8 GB RAM keine Wünsche offen. Alle Apps laufen super schnell und zuverlässig. Bei einer solchen Rechenpower, darf man dies aber auch erwarten.

Ein paar Kritikpunkte gibt es immer

Leider ist wird bei Nutzung des In-Display-Fingerabdrucksensors die Stelle, an welche man den Finger legen muss, erst nach einem Tap auf das Display angezeigt. Zudem wird der Frontkamera-Weitwinkeleffekt nicht über eine zweite Kamera, sondern lediglich durch einen anderen Zuschnitt des Fotos mit derselben Kamera gesteuert.

Fazit

Der erste Eindruck vom Galaxy S10 5G ist äußerst positiv, was von einem so teuren Spitzengerät aber auch zu erwarten ist. Samsung ist es gelungen das 6,7-Zoll-Display ziemlich kompakt zu verbauen. Wir sind zudem gespannt, welche Features der ToF-Sensor in Zukunft ermöglicht.

 

 

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